Diagnostik: AFS-Test, Rechtschreib- und Rechentests, qualitative Fehleranalyse

 

AFS-Test

Mit diesem bewährten Test kann eine Legasthenie oder Dyskalkulie in ihrer individuellen Ausprägung festgestellt werden. Es handelt sich um ein Testverfahren, das der pädagogischen Förderdiagnostik dient, d.h. die Ergebnisse zeigen genau (im Gegensatz zu den Punktwerten zahlreicher LRS-, Rechen- und Intelligenztests), welche Bereiche beim betreffenden Kind trainiert werden sollten.

 

Getestet werden:

  

1. die Aufmerksamkeitsspanne: wie lange kann das Kind seine Gedanken auf die Sache lenken (Lesen, Schreiben, Rechnen)?

 

2. die für das reibungslose Funktionieren des Schreibens, Lesens und Rechnens notwendigen Sinneswahr-nehmungen:

Wie kann sich das Kind visuelle Informationen merken, unterscheiden und in eine sinnvolle Abfolge bringen?

Wie kann sich das Kind akustische Informationen merken, unterscheiden und in eine sinnvolle Reihenfolge bringen?

Raumwahrnehmung: wie können räumliche Eindrücke wie links, rechts, oben und unten eingeordnet werden?

 

3. die individuelle Fehlersymptomatik:

Welche Rechtschreibfehler macht das Kind?

Wie gelingt ihm das Lesen?

Wie ist sein Verständnis von Mengen und Zahlen?

Wie rechnet das Kind?

Wie sind die fehlerhaften Vorstellungen/Denkweisen?

Welche Lernstrategie hat es?

Welcher Lerntyp ist das Kind?

 

 

Weitere Tests:

Eventuell führe ich zusätzliche standardisierte Rechtschreibtests oder Rechentest durch (z.B. Hamburger Schreibprobe, Münsteraner Rechtschreibanalyse, Zareki, BeS-Math).